Grillvolk Deutschland

21.11.2016

Kaum steigen die Temperaturen im Frühjahr an, werden fleißig Grill und Kohle aus dem Keller geholt, die Fleischertheken leergekauft und das Bier kühlgestellt.

Vom kleinen Einweggrill am Stadtrand bis hin zu gigantischen Modellen im heimischen Garten ist hier einiges zu finden. Denn die Deutschen lieben das Grillen – und experimentieren dabei auch gerne einmal.

Grillvolk Deutschland – Wenn nicht mehr nur die Wurst auf den Grill darf

Freunde grillen © istock.com/gilaxia
Freunde grillen © istock.com/gilaxia

Immer & Überall: So grillen die Deutschen

Grillen ist keine Frage des Alters: Von jung bis alt grillen eigentlich alle Deutschen gerne. Die Gründe hierfür sind verschieden. Natürlich schmecken die Würstchen und Steaks direkt vom Rost wunderbar. Die Frauen freuen sich meist, die Männer den Kochlöffel schwingen zu lassen und alle erfreuen sich der Gesellschaft während des Essens. Denn Grillen ist vor allem ein soziales Event. Noch dazu ist es egal, wo die leckeren Speisen zubereitet werden. Im Sommer boomt der Handel mit einfachen Einweggrills aus Aluminium, die man im Stadtpark oder am nächsten Strand entzünden und auf denen man kleine Köstlichkeiten damit zubereiten kann. Mehr als ein Drittel der Deutschen grillt in dieser Zeit mindestens einmal die Woche.

Frischer Mais vom Grill © istock.com/Johannes Gerhardus Swanepoel
Frischer Mais vom Grill © istock.com/Johannes Gerhardus Swanepoel

Am beliebtesten sind die klassischen Holzkohlegrills, da sie einfach zu handhaben und meist günstig zu erstehen sind. Doch in den letzten Jahren war ein klarer Trend zu beobachten: Die Deutschen sind immer mehr dazu bereit, für einen hochwertigen Grill tief in die Tasche zu greifen. Zwischen 500 und 1000 Euro lassen sich das viele schon einmal kosten. Man kann jedoch auch so weit gehen und sich ein Gerät im Wert eines Kleinwagens anschaffen, um professionell zu grillieren. Da sollte vorsichtshalber schon einmal der Kreditvergleich von scorekompass.de genutzt werden.

Das kommt auf den Grill

Bratwurst, Nackensteak und Spieß gehören wohl zu den deutschen Grillklassikern. Im Sommer sind die Fleischtheken im Supermarkt und beim Metzger daher regelrecht leer. Doch die Deutschen wollen nicht nur immer öfter, sondern auch immer besser grillen und experimentieren daher besonders gerne. Von Vorspeise bis Dessert wird versuchsweise alles auf dem Rost zubereitet. Immer neue Kreationen begeistern dann die Besucher der nächsten Grillparty. Man will sich sogar weiterbilden und mehr über das Grillen lernen. So verzeichnet die Weber Grillakademie etwa 10.000 Besucher, die sich von einem Profi alles über diese besondere Art der Zubereitung beibringen lassen wollen.

Grillen wie Profis – das sind die Grillmeisterschaften

Saftige Spareribs vom Grill © istock.com/brebca
Saftige Spareribs vom Grill © istock.com/brebca

Wenn es ums Grillen geht, kann man mittlerweile tatsächlich von Professionellen sprechen. Diese sind vor allem auf den deutschen und internationalen Grillmeisterschaften zu finden. Hier trifft sich die Barbecue-Elite, um das Können an den Flammen zu beweisen. Schließlich ist Grillen nicht gleich Grillen. In verschiedenen Kategorien, wie Fisch, Geflügel oder Spareribs, werden die Kreationen in puncto Aussehen und Geschmack bewertet. Dabei müssen die Teilnehmer ein ganzes Menü allein auf den Grillplatten zubereiten. So muss nicht selten auch mal einer des Teams eine Nachtschicht übernehmen und den wertvollen Braten im Smoker bewachen. 

Welcher Grill benutzt wird, bleibt dabei ganz den Meistern überlassen. Einige setzen auf riesige Smoker und Gasgrills, während sich andere mit einem schlichten Kugelgrill und Kreativität begnügen. Für den Gewinner winken am Ende Preisgelder bis zu einem Wert 10 Tausend Euro sowie Sponsorenverträge und Cateringaufträge. So wird der Grill immer mehr zum wahren Statussymbol.

 
 
 
 

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Jan Thunig bei