Gesund grillen

08.01.2018

Gesund grillen: Mit unseren zehn Tipps können aber auch Gesundheitsbewusste mit gutem Gewissen den Grill anwerfen.

Gesund grillen © timolina - fotolia.com
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Gesund grillen: Mit diesen 10 Tipps kein Problem

Was gibt es im Sommer Schöneres als einen gelungenen Grillabend mit Freunden und der Familie zu verbringen? Vielen Deutschen bereitet das Grillen in der warmen Jahreszeit das größte Vergnügen. Allerdings warnen Ernährungsexperten vor giftigen Dämpfen, zu fettigem Fleisch und Verletzungsgefahr. Mit unseren zehn Tipps können aber auch Gesundheitsbewusste mit gutem Gewissen den Grill anwerfen.

Grillen, aber bitte gesund – Ist das überhaupt möglich?

In den letzten Jahren ist das Grillvergnügen ein wenig in Verruf geraten. Zu Unrecht, denn: Grillen kann eine gesunde Zubereitungsart sein, wenn Sie dabei auf ein paar Dinge achten. So kommt es beispielsweise auf das richtige Fleisch und die richtigen Zutaten der Marinade an. Doch das ist noch nicht alles, deshalb haben wir Ihnen zehn wertvolle Tipps für das gesunde Grillen zusammengestellt, sodass auch gesundheitsbewusste Esser nicht auf das geliebte Grillvergnügen verzichten müssen.

Tipp 1: Einen Elektrogrill verwenden

Der beim Grillen über offenem Feuer entstehende Rauch enthält krebserregende Stoffe. Wer auf seine Gesundheit achtet, sollte daher auf einen Elektrogrill umsteigen, damit solche Giftstoffe gar nicht erst entstehen. Besonders empfehlenswert sind dabei die beispielsweise bei livingo.de erhältlichen Elektrogrills von Weber. Sie gehören zu den besten Elektrogrills, die derzeit im Handel sind, denn sie sind äußerst leistungsfähig und qualitativ. Die Weber-Elektrogrills gehören außerdem zu den wenigen ihrer Art, die ein indirektes Grillen ermöglichen. Auch beim elektrischen Grillen lässt sich übrigens der für den Holzkohlegrill so typische rauchige Geschmack erzeugen, indem einfach spezielle Barbecue-Saucen oder Raucharomen verwendet werden.

Tipp 2: Auf das Übergießen des Fleischs verzichten

Wer sich nicht von seinem Holzkohlegrill trennen kann, sollte das Fleisch beim Grillen nicht mit Saucen, Bratensaft, Bier oder Marinade übergießen. Dadurch tropfen Säfte in die Glut, wodurch der krebserregende blau-graue Rauch produziert wird.

Tipp 3: Aluschalen einsetzen

Zudem sollten Sie beim Grillen über offenem Feuer bestenfalls Grillschalen aus Aluminium verwenden. Sie vermeiden, dass Fett, Saft und Marinaden in die glühende Kohle tropfen können, sodass sich kein ungesunder Qualm bilden kann.

Tipp 4: Vor Verbrennungen schützen

Oft wird die Verletzungsgefahr beim Grillen unterschätzt. Doch gerade Holzkohle- und Gasgrills erzeugen eine enorme Hitze. Arbeiten Sie daher immer mit einer Grillschürze, mit Handschuhen und mit Grillbesteck, um Verbrennungen vorzubeugen.

Tipp 5: Mit dem Gasgrill vorsichtig umgehen

Besonders vorsichtig sollten Sie im Umgang mit einem Gasgrill sein. Er muss auf einem stabilen Untergrund stehen. Zudem sollte beim und nach dem Grillen nicht zu viel Gas austreten.

Tipp 6: Marinaden durch clevere Zutaten ergänzen

Nach den Erkenntnissen des US-amerikanischen Wissenschaftlers J. Scott Smith ist es sinnvoll, die Marinaden Ihres Grillfleischs um Zutaten zu ergänzen, die sogenannte Antioxidantien erhalten. Sie sind in der Lage, die Bildung des krebserregenden HAA im Grillfleisch um mehr als 70 Prozent zu senken. Besonders gut eignen sich dafür frische Kräuter wie Oregano, Thymian und Rosmarin. Aber auch Knoblauch ist reich an Antioxidantien.

Tipp 7: Fettarmes Grillfleisch bevorzugen

Grillen Sie lieber weißes Fleisch wie Hühnchen oder Pute statt Rindfleisch. Weiße Fleischsorten produzieren weniger Säfte auf dem Grill, sind fettarmer und leichter verdaulich.

Tipp 8: Auf gepökeltes Fleisch verzichten

Lassen Sie die Finger von gepökeltem Fleisch, denn das darin enthaltene Nitrit-Pökelsalz erzeugt unter starker Hitze sogenannte Nitrosamine, die krebserregend sind. Leberkäse, Kasseler und Bockwürste haben auf dem Grill deshalb nichts verloren.

Tipp 9: Keine zusätzlichen tierischen Fette einsetzen

Darüber hinaus sollten Sie keine zusätzlichen tierischen Eiweiße und Fette verzehren. Verzichten Sie daher auf Schmalz, Butter, Mayo und Aioli. Besser geeignet sind pflanzliche Öle wie Erdnuss-, Raps- und Olivenöl sowie Ketchup und Senf.

Tipp 10: Auch mal Gemüse grillen

Probieren Sie ruhig einmal etwas Neues aus und legen Sie Gemüse auf den Grill: Pilze, Paprika, Zucchini und Tomaten eignen sich dafür ganz hervorragend.

 
 
 

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